GZG, KMG und CDS - drei Friedrichshafener Schulen im Griff der Rüstungkonzerne

"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing", lautet ein altes Sprichwort. Die vier Schulleiter Alfred Greis (Claude-Dornier-Schule), Peter Beckmann (Ellenrieder Gymnasium), Uwe Beck (Karl-Maybach-Gymnasium) und Hermann Dollak (Graf-Zeppelin-Gymnasium) scheinen dieses Sprichwort nicht zu kennen. Oder die Versuchung war einfach zu groß. Denn der Rüstungsriese EADS bietet den Schülerinnen und Schülern viel: Praktika, Bewerbertraining und Betriebsbesichtigungen. Später gibt es vielleicht neue Computer.

Welche Gegenleistung erwartet EADS? Wirklich keine Gegenleistung? 

Zumindest sollen die Schüler positiv über EADS-Cassidian denken. Die besten Schüler sollen zu EADS gelockt werden. Abhängigkeiten sollen entstehen. Die Lehrer werden sich aus diesen Grünen in ihrer Kritik an diesen Konzernen zurückhalten. Das nennt man erfolgreiche Landschaftspflege.


ACHTUNG! An alle Schüler, Eltern und Lehrer! 

Laut Schwäbische Zeitung vom 25.07.2010 will EADS diese Landschaftspflege auf insgesamt 20 Schulen (auch Realschulen und Werkrealschulen) ausdehnen. Die Schulleitungen machen das meistens, ohne vorher die Lehrerinnen und Lehrer zu fragen, ohne vorher die Schülerinnen und Schüler zu fragen, und ohne vorher die Eltern zu fragen.

> Widerlich: EADS angelt Mittelstufenschüler am GZG. Weiterlesen.
> Am Ellenrieder-Gymnasium regt sich Widerstand: Weiterlesen. 
> Hier der Vertrag zwischen Gymnasium und EADS als pdf-download.
> Die Zeitung Seemoz am 29. Juli 2010 und am 15. November 2010

Unsere Forderung

Wir fordern Stefan Österle (Nachfolger von Alfred Greis an der Claude-Dornier-Schule), Peter Beckmann, Uwe Beck und Hermann Dollak auf, die Kooperation mit dem zweitgrößten Rüstungskonzern Europas unverzüglich zu beenden!



Aktuell: Rüstungsgegner spenden für Syrien-Kriegsopfer: Die Wunden heilen helfen, die auch deutsche Waffen und Rüstungsgüter im Syrienkrieg Menschen zufügen, war das Motiv für eine 4-stellige Euro-Spende von Mitgliedern des Vereins "Keine Waffen vom Bodensee (KWvB)e.V.", an Dr. Adnan Wahhoud aus Lindau... (weiter)

Postkartenidylle

Der Bodensee ist schön, und so denkt kaum jemand an die Opfer. Man sieht die Toten nicht. Man hört die Schreie der Verletzten nicht.

In einem alten Buch steht: "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind." Weiter