Hilfe, ich arbeite dort...

Es gibt Menschen, die eigentlich nicht mehr in der Rüstungsindustrie arbeiten wollen. Es gibt Menschen, die ihre Lebenszeit und ihre Kreativität eigentlich nicht mehr länger mit der Konstruktion oder der Produktion oder dem Verkauf von Rüstungsgütern verschwenden wollen. Falls Sie zu diesen Menschen gehören: Was können Sie tun? Sollen Sie kündigen? Sollen Sie sich innerhalb der Firma einen zivilen Arbeitsplatz suchen?

Unsere Antwort: Manchmal ist es besser, nicht zu kündigen, und sich nicht firmenintern versetzen zu lassen. Statt dessen hier unsere Vorschläge: 

  1. Sie könnten Daten und Fakten über Ihre Firma sammeln: technische, betriebswirtschaftliche, organisatorische Details. Sie könnten uns dieses Material zum Beispiel auf dem Weg über einen Rechtsanwalt oder über einen Geistlichen (Kontakte hier) zukommen lassen.
  2. Sie könnten uns durch großzügige Spenden finanziell unterstützen.
  3. Sie könnten uns mit Ihren Fähigkeiten (Computer, Sprachen, Technik, Organisation, Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre) unterstützen.
  4. Sie können in Ihrer Firma unsere Flugblätter und Postkarten auslegen.
  5. Sie könnten an unseren Veranstaltungen (siehe unten) teilnehmen.

Viel Mut und Besonnenheit und Glück
- wünscht Ihnen Ihre Initiative gegen Waffen vom Bodensee

 

 


Postkartenidylle

Der Bodensee ist schön, und so denkt kaum jemand an die Opfer. Man sieht die Toten nicht. Man hört die Schreie der Verletzten nicht.

In einem alten Buch steht: "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind." Weiter