Rückblick 2017: Wir haben etwa dreißig öffentliche Veranstaltungen durchgeführt und wieder einige Medienberichte ausgelöst. Vermutlich haben sich die Vertreter der Bodensee-Rüstungsfirmen nicht immer darüber gefreut. Wer am Bodensee wohnt, und wer Augen und Ohren hat, könnte uns hören und sehen...


Weihnachtsmarkt 2./3.12.2017 in Engen

Der Verein „Keine Waffen vom Bodensee“ hatte auf dem Weihnachtsmarkt am 2./3. Dezember 2017 in Engen einen Stand. Viele Flyer wurden verteilt, und viele Gespräche wurden geführt.


"Tod - Made in Germany?" Vortrag von Max Weber (stud. theol.) am Samstag 18. Nov 2017

19.30 Uhr, in der evang. Erlöserkirche, Lilienstraße, Friedrichshafen. "Tod - made in Germany" ist der Titel eines Buches/Heftes, das im Jahre 2017 von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, herausgegeben wurde. Es geht unter anderem um die Rüstungsfirmen am Bodensee: MTU/RRPS, ZF, Airbus/Hensoldt, Diehl... - Max Weber hat an der oben genannten Studie maßgeblich mitgewirkt.


  • 23.01.2017 Interview mit Lothar Höfler, Thema "Waffen vom Bodensee" bei Ken Jebsen in Berlin
  • 26.01.2017 Gemeinsamer Vortrag mit Diskussion von Frieder Fahrbach und Lothar Höfler an der Fachoberschule Lindau. Thema: Rüstungsindustrie am Bodensee und Möglichkeiten einer Friedenskultur
  • 18.02.2017 Teilnahme an der Groß-Demo zur Münchner Sicherheitskonferenz; organisiert von der DFG-VK
  • 03.-05.03.2017 Teilnahme an der Aktionskonferenz 2017 „Stoppt den Waffenhandel“ in Frankfurt/Main
  • 25. und 26.03.2017 Teilnahme an Tagung „Offene Fragen in der Friedensbewegung und attac“ des AK „Globalisierung und Krieg“ von attac in Frankfurt
  • 21.04.2017  Vortrag von Lothar Höfler im Landesmuseum Vorarlberg: „Waffenschmiede Bodensee - Die Geschichte der Rüstungsproduktion von Airbus bis Zeppelin“, Im Rahmen der Reihe: Landesgeschichte im Gespräch.
  • Von Mai bis September 2017 hing unser KWvB-Banner am Varieté „Freudenhaus“ in Lustenau (Österreich)
  • 06.05.2017  Teilnahme am SUFO-Sozial- und Umweltforum Ostschweiz in SG/CH mit Workshop und Außenbanner
  • 13.05.2017  Teilnahme an der Gedenkfeier für die Opfer von Faschismus und Krieg am KZ-Friedhof Birnau
  • 12.07.2017  Multinationale Mahnwache an Staats-Grenzübergang Lindau-Zech im Rahmen der Aktionswoche „Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen“
  • 01.09.2017 Teilnahme an der DGB-Feier zum „Antikriegstag“ in Friedrichshafen
  • 09.09.2017 Teilnahme an Menschenkette der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein - Nein zu Atomkriegsdrohungen“
  • 19.09.2017  Vortrag „Waffenfabriken am Bodensee - Wie unsere Region in Kriege verstrickt ist“ im „Palace“ SG/CH. Veranstalter: Erfreuliche Universität Palace (EUP) in Zusammenarbeit mit Weltfriedenstag St.Gallen
  • 23.09.2017 Teilnahme und Redebeitrag zur Kundgebung und Demonstration „Entwaffnen“, anlässlich des „UNO-Weltfriedenstags“ in St.Gallen
  • 17.11.2017  Vorführung des Films „Wir sind Juden aus Breslau“ mit Diskussion, in Anwesenheit der Regisseurin
  • 18. und 19.11.2017 Teilnahme an Herbsttagung der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen
  • 18.11.2017  Lindau, Infostand zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 an „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)“ und der Kampagne „Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt!“
  • 13.12.2017  Tagesseminar „Eine kriegerische Idylle - Der blutrote Bodensee - Rüstungsbetriebe um den Bodensee“ in Bernried. Veranstalter: Bayerisches Seminar für Politik e. V., München

11.09.2017 Podiumsdiskussion mit vier BundestagskandidatInnen (youtube-Videos siehe oben!)

Frieden schaffen- mit Friedens- oder Kriegslogik. Wohin wollen die Parteien uns führen? Mit Andreas Zumach, UNO-Korrespondent Genf und den Bundestagsbewerbern Markus Böhlen (Die Grünen), Leon Hahn (SPD), Claudia Haydt (DIE LINKE), Lothar Riebsamen (CDU). Montag 11. September 2017, 19.00 - 21.00 Uhr, Waldorfschule Überlingen, Rengoldshauser Str. 20.


Arbeitstreffen am 24.09.2017, in der Erlöserkirche FN

Eingeladen waren alle Interessierten. Wir planten die nächsten Aktionen gegen die zahlreichen Rüstungsfirmenfabriken am Bodensee. Für eine Friedensregion Bodensee! Erlöserkirche Friedrichshafen, Gemeinderaum im Untergeschoss.


Rüstungsgegner spenden für Syrien-Kriegsopfer (2017)

Die Wunden heilen helfen, die auch deutsche Waffen und Rüstungsgüter im Syrienkrieg Menschen zufügen, war das Motiv für eine 4-stellige Euro-Spende von Mitgliedern des Vereins "Keine Waffen vom Bodensee (KWvB)e.V.", an Dr. Adnan Wahhoud aus Lindau. Dr. Adnan Wahhoud, pensionierter Entwicklungsingenieur und gebürtiger Syrer, sammelt unermüdlich Geldspenden für dringend benötigte, lebensrettende Medikamente, mit denen er mehrere "Medical Points", medizinische Versorgungszentren, und Waisenhäuser in seiner früheren Heimat versorgt. Die Bodensee-Region ist das größte zusammenhängende Rüstungsgebiet in Deutschland. In rund 30 unauffälligen, sauberen Betrieben mit über 5000 Beschäftigten, werden Kriegswaffen und wesentliche militärische Ausrüstungen für die Schlachtfelder dieser Welt entwickelt, produziert und geliefert. Die Mitglieder des Vereins sehen darin eine große Schuldenlast auf der Region. Angesichts dieser Situation, muss mehr geschehen als reden und klagen. Die Not der Menschen in Syrien -aber auch anderswo- verlangt Handeln und Taten. Bild: KWvB - v.l.n.r. Lothar Höfler(KWvB) , Dr. Adnan Wahhoud, Frieder Fahrbach(KWvB)


17. Mai 2017, Prof. Sumaya Farhat-Naser: Beispiele gewaltfreier Friedensarbeit

Vortrag von Prof. Sumaya Farhat-Naser, Palästina/Israel, Veranstalter: (1.) Kirchenbezirk Überlingen-Stockach, eeb, (2.) Friedensforum Überlingen/AK Friedensregion Bodensee, (3.) Katholische Seelsorgeeinheit Überlingen. Ort: Pfarrhaus am See, Grabenstr. 2, Überlingen


21. April 2017: "vorarlberg museum", Bregenz

Der schöne Bodensee hat auch seine dunkle Seite – das findet jedenfalls die Initiative Keine Waffen vom Bodensee. Sie macht seit Jahren darauf aufmerksam, dass zahlreiche Rüstungsfirmen rund um den See mit ihren Produkten dazu beitragen, dass weltweit Kriege geführt werden, die nicht zuletzt Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat zwingen. Die Rüstungsindustrie am Bodensee hat Tradition: Schon die ersten Luftschiffe aus dem Hause Zeppelin Anfang des 20. Jahrhunderts wurden vor allem für Kriegszwecke entwickelt. Näheres über die „Waffenschmiede Bodensee“ wird Vorstand Lothar Höfler, von dem Verein „Keine Waffen vom Bodensee(KWvB) e.V.“, Lindau, berichten.


Wir waren maßgeblich im Vorbereitungsteam!
Internationaler BODENSEE-FRIEDENSWEG 2017

Ostermontag, 17.April 2017 in Friedrichshafen, der Stadt der großen Rüstungsfirmen! www.bodensee-friedensweg.org

Bodensee-Ultra-Friedensmarsch: Im Rahmen des Bodensee-Friedensweges (Ostermarsch) möchten wir ein extrem-sportliches Event durchführen: Die Umrundung des Bodensees zu Fuß in vier Etappen. Wir, ein paar Extremsportler und Friedensaktivisten, werden den Bodensee umwandern, wobei drei Etappen 100 Kilometer lang sein werden. Die Gesamtdistanz beträgt etwa 335 km. Die Marschgeschwindigkeit wird sehr sportlich sein, die jeweils 100 km werden in 21 Stunden bewältigt, wobei jeweils 25 km durchgewandert werden mit anschließender einstündiger Pause. Die Teilnahme kann auch nur einzelne Wegabschnitte oder Etappen beinhalten, das bleibt den Teilnehmern selbst überlassen. Nach jedem Lauftag folgt ein Ruhetag mit Übernachtung in einer Pension oder Ferien- Zimmer. Jeder Teilnehmer läuft auf eigene Verantwortung und Gefahr. Die erste Etappe startet am Montag, den 10. April um 21:00 Uhr in Friedrichshafen, Uferpromenade. Der Weg führt am See entlang und endet am Dienstag Nachmittag auf der Insel Reichenau. Die zweite Etappe startet am Mittwoch, den 12. April um 21:00 Uhr auf der Reichenau, führt rechtsrheinisch bis Neuhausen am Rheinfall und endet linksrheinisch am Donnerstag Nachmittag in Stein a. Rhein. Die dritte Etappe startet am Freitag, den 14. April um 21:00 Uhr in Stein a. Rhein und endet am Samstag Nachmittag in Lochau. Die vierte Etappe startet am Montag, den 17. April um 5:00 Uhr in Lochau/ Bregenz und endet um 11:30 Uhr in Friedrichshafen. Wanderfreudige Friedensaktivisten können sich auf dieser Etappe an jedem beliebigen Punkt unserer Gruppe anschließen. Lindau Insel Bahnhof ca. 6:10 Uhr. Wasserburg ca. 7:20 Uhr. Kressbronn ca. 8:10 Uhr. Langenargen ca. 10:00 Uhr. Eriskirch ca. 10:40 Uhr. Anmeldung ist zwingend erforderlich (1.-3. Etappe). Eine kurze Selbstbeschreibung der sportlichen Erfahrung und Fitness wird vorausgesetzt. Kurzfristige Änderungen der Streckenführung sind aufgrund örtlicher Rahmenbedingungen möglich. Anmeldeschluss: 17. März 2017, Kontakt: Heiko Thamm,  Auf der Höh 12, 88213 Ravensburg, 0176 24535506, mailto@heikothamm.


20.+22. März 2017: Auf dem Weg zu einer Friedenskultur

  1. Montag, 20. März 2017, Clemens Ronnefeldt in Überlingen, Paul-Gerhardt-Haus, Jasminweg 19, Überlingen, 19 Uhr: Auf dem Weg zu einer Friedenskultur.
  2. Mittwoch, 22. März 2017, 19 Uhr, Clemens Ronnefeldt in Friedrichshafen, Gemeindehaus Arche, Kirchengemeinde St.Columban, Paulinenstrasse 98, Friedrichshafen

Clemens Ronnefeldt ist Referent des Internationalen Versöhnungsbundes. Er ist viel im Nahen Osten unterwegs, hat dort viele Kontakte und kann aus erster Hand berichten.


Überlinger Friedensstiftertage

am 4. Februar 2017 und 21.10.2017 mit Christoph Besemer, von der Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden, im Saal der Diakonie, Christophstr.31, Überlingen


08.03.2017 "Und alle redeten vom Frieden..."

Mittwoch, 08.03.2017, Eulenspiegel, Café Restaurant, Dorfstraße 25, 88142 Wasserburg. Viele Menschen bewegt das Thema „Frieden schaffen ohne Waffen“. In einer globalisierten Welt ist es ein schwer überschaubares Gebiet: wer hat Recht? Wer ist eigentlich der Feind? Wie soll das denn ohne Militär und Gewalt gehen? Habe ich darauf überhaupt einen Einfluss? Muss nicht jede*r bei sich selbst anfangen? Und wo hat das funktioniert? Der Versuch, sich diesem komplexen Thema unerschrocken zu nähern, einen Überblick zu schaffen und für sich selbst eine Position zu finden, aus ich überzeugt und kraftvoll für eine Friedenskultur handeln kann. Referent: Frieder Fahrbach, Koordinator Internationaler Bodensee-Friedensweg 2017, Friedensregion Bodensee / Keine Waffen vom Bodensee e.V.


Aktuell: Rüstungsgegner spenden für Syrien-Kriegsopfer: Die Wunden heilen helfen, die auch deutsche Waffen und Rüstungsgüter im Syrienkrieg Menschen zufügen, war das Motiv für eine 4-stellige Euro-Spende von Mitgliedern des Vereins "Keine Waffen vom Bodensee (KWvB)e.V.", an Dr. Adnan Wahhoud aus Lindau... (weiter)

Postkartenidylle

Der Bodensee ist schön, und so denkt kaum jemand an die Opfer. Man sieht die Toten nicht. Man hört die Schreie der Verletzten nicht.

In einem alten Buch steht: "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind." Weiter