RÜCKBLICK: Unsere Aktionen im Jahre 2016


Samstag, 12. März 2016 "Frieden stiften": Mit dem Friedensbeauftragten der evang. Kirche, Stefan Maaß, 10.30-18.00 Uhr, Saal der Diakonie, Christophstr. 31, Überlingen, Veranstalter: Friedensforum ÜB, Programm als pdf. Foto: Südkurier


Internationaler BODENSEE-FRIEDENSWEG, Romanshorn, 28. MÄRZ 2016. Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten!


Rückblick: 22.04.2016 Friedenskongress, PH-Weingarten

Im MARKT DER MÖGLICHKEITEN geht es um diese Frage: „Wie können Konflikte gewaltlos bearbeitet, gelöst oder entschärft werden - auch präventiv. Was können wir dazu beitragen? Was kann die Bodenseeregion dazu beitragen?“ Die folgenden Organisationen stellen ihre Ergebnisse vor: Agenda Eine Welt Weingarten, Amnesty International, attac Lindau, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, DGB gemeinsam mit ver.di, Die Blaue Blume e.V. (Student/innen der Zeppelin University), Evangelische und katholische Hochschul-Gemeinde, Fachverband Gewaltfreie Kommunikation, Friedens räume Lindau, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V., Keine Waffen vom Bodensee e.V., pax christi, Vegetarierbund Deutschland und Bund für vegane Lebensweise, Zeppelin-University „Club of International Politics“, Gruppe "Gedenkstätten", UNICEF

Friedenskongress an der Pädagogischen Hochschule in 88250 Weingarten, 22.04.2016, 12.30 – 18.30 Uhr. Initiator ist Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik, der die Zivilklausel an dieser Hochschule eingeführt hat. Zur Erinnerung: Schwäbische Zeitung, 23.5.2015: "Nach einigem Widerstand innerhalb der Hochschule hatte der Senat am 24.10.2014 die Präambel schließlich mit großer Mehrheit beschlossen. Am 25.2.2015 trat die neue Grundordnung dann in Kraft. `Das bedeutet, dass die darin enthaltenen Grundsätze einen breiten Konsens in der Hochschule finden. Die Konsequenz ist, dass es einen ständigen Diskussionsprozess gibt, wie man Frieden schafft...´ (so Rektor Knapp)."


05. Juni 2016, Aktionstag „Eine kriegerische Idylle - Rüstungsbetriebe um den Bodensee“

Der Verein „Keine Waffen vom Bodensee e.V.“, mit Sitz in Lindau, hat am Sonntag, den 05. Juni 2016, einen Aktionstag unter dem Motto: „Eine kriegerische Idylle - Rüstungsbetriebe um den Bodensee“ veranstaltet. Hauptdarsteller: Ein uralter englischer Doppeldeckerbus und Konstantin Wecker. Beginn 8:00 Uhr am Bahnhofsplatz in Lindau-Insel. Fahrt entang der Rüstungsbetriebe an der B31, über Friedrichshafen und Überlingen nach Konstanz. 30 minütige Stopps mit Rede- und Musikeinlagen: 09:00 Uhr auf dem Buchhornplatz in Friedrichshafen und um 10:15 Uhr auf dem Landungsplatz in Überlingen. Ab 14:00 Uhr: Programm auf der Hafenstraße beim "Sea-Life" in Konstanz mit einer Samba-Gruppe, Wortbeiträgen und mehreren Musiker/innen. Um 16 Uhr Stargast Konstantin Wecker. Es war seine Würdigung der wertvollen Arbeit des Vereins. Die Hochglanz-Touristikseite Bodensee hat einen dunklen Hinterhof. Eine „trügerisch-kriegerische Idylle“. In 20 bis 25 Betrieben entwickeln und produzieren 7.000 Menschen Rüstungsgüter und Waffen für das Militär und die Polizei der halben Welt. Das Blut der Opfer dieser Produkte könnte den Bodensee rot färben. Und, die derzeitige Flüchtlingswelle bestätigt wieder: „Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten“!  „Keine Waffen vom Bodensee“ wurde im Frühjahr 2010 gegründet: Das Ziel ist, den „Opfern eine Stimme - Den Tätern Name und Gesicht“ zu geben.



"Mit praktischen Übungen konkretes Friedenshandeln ausprobieren"

Wege zu einem gerechten Frieden, zweiter Überlinger Frieden-Stifter-Tag mit Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der badischen Landeskirche. Am Mo., 06.06.2016, 14-18 Uhr, im  Saal der Diakonie, Christophstr. 31, Überlingen. THEMEN: Wie funktioniert Konfliktlösung ohne Gewalt im persönlichen, im sozialen und auch im politischen Raum? Wie können wir der Kraft der Friedfertigkeit in diesen Bereichen vertrauen lernen? Was können wir persönlich und als Gemeinschaft einüben, um Friedenstifter zu sein? Wie geht kraftvolle Friedensgestaltung? Wir haben dies auch in Rollenspielen geübt. Eintritt frei. Veranstalter: Friedensforum Überlingen, Junge Senioren Überlingen, Friedenskreis Überlingen, DFG-VK. Kontakt: Bernd Wipper, Überlingen, 0151 11 55 66 34, doc.b.wipper@t-online


Podiumsgespräch "Rüstungsexporte tun nichts lieber als töten." - Von der Schwierigkeit, exportierte Waffen zu kontrollieren. Samstag, 25.06.2016, 17:00 Uhr im Ulrichshaus in Kreuzlingen (CH)

Mit u.a. Jürgen Grässlin (Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!") und Peter Weishaupt (Kampagne gegen Kleinwaffen) beim 17. ökumenischen Bodenseekirchentag Konstanz und Kreuzlingen. Moderation: Erika Eichwald (ÖIEW). Kontakt: Büro des Bodensee-Kirchentags: Christine Nops, Katholisches Dekanat Konstanz, E-Mail: buero@kath-dekanat-konstanz.de, Website http://bodensee-kirchentag.ch


"Eine Welt ohne Militär ist nötig und möglich - und sollte in Deutschland beginnen!"

(Wege zu einem gerechten Frieden, Überlegungen zur Umsetzung einer Theologie des gerechten Friedens) mit Theo Ziegler, Forum Friedensethik in der badischen Landeskirche, Vortrag mit Diskussion. Am Donnerstag, 21. Juli 2016, 19 -21 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus, Jasminweg 19, Überlingen. THEMEN: Die Zunahme der kriegerischen Konfliktaustragungen mit ihren verheerenden tödlichen und zerstörerischen Auswirkungen erfordert dringend eine  Wende in der internationalen Konfliktkultur und Friedenssicherung. Die Verteidigungsministerin setzt jedoch vehement auf einen weiteren personellen und technischen Ausbau der Bundeswehr. Wie könnte eine friedliche Friedenspolitik aussehen, wo gibt es Ansatzpunkte für friedenspolitische Neuorientierung? Der Referent, Theodor Ziegler, ist Religionspädagoge, war ab 1982 Beauftragter für die Kriegsdienstverweigerer in der badischen Landeskirche. Seit 1996 ist er Religionslehrer in Breisach am Rhein. Er gehört dem Leitungskreis des Forums Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden an, ebenso einer Projektgruppe, die im Auftrag der Landessynode ein Ausstiegsszenario aus der militärischen Friedenssicherung entwirft, gleich dem bereits beschlossenen Atomausstieg. Eintritt frei. Veranstalter: Friedensforum Überlingen, Junge Senioren Überlingen, Friedenskreis Überlingen, Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK). Kontakt: B.Wipper, Überlingen, 0151 11 55 66 34, doc.b.wipper@t-online.de


Unser Vereinsausflug am 29.08.2016

"Schlussakkord im Drohnenmord" - AFRICOM in Stuttgart. Quelle: Lindauer Zeitung 6.9.2016


12.09.2016: Dritter Überlinger Frieden-Stifter-Tag: Mit praktischen Übungen konkretes Friedenshandeln ausprobieren

Workshop mit Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der badischen Landeskirche, am Mo 12.09.2016, 14 -18 Uhr, im  Saal der Diakonie, Christophstr. 31, Überlingen. Wie lösen wir Konflikte ohne Gewalt im persönlichen, im sozialen und im politischen Raum? Wie können wir auf Ungerechtigkeit  und Aggression reagieren? Resignierend passiv bleiben oder gewaltsam sich wehren? In dieser „Werkstatt“ wollen wir anhand konkreter Szenen konstruktive Alternativen erfahren. Denn Frieden ist konkret und lässt sich trainieren! Wir laden alle ein, die an kraftvoller Friedensgestaltung interessiert sind und sich gerne in exemplarischen  Rollenspielen einbringen wollen, und zwar gleich welchen Alters! Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Stefan Maaß wird uns wieder anleiten, auch mit Rollenspielen aus seinem Friedenstifter-Trainingsbuch. Eintritt frei, Spenden willkommen. Veranstalter: Initiative Friedensregion Bodensee  *  Friedensforum Überlingen  *  Junge Senioren Überlingen  *  Friedenskreis Überlingen * Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) * AWC Deutschland e.V. - Weltbürger & Weltbürgerinnen * Keine Waffen vom Bodensee e.V. (KWvB), Kontakt:   B.Wipper, Überlingen, 0151 11 55 66 34, doc.b.wipper@t-online


Schwäbische Zeitung vom 16.09.2016: "Transparent von `Aktion Aufschrei´ gestohlen"


Workshop 5./6. Nov 2016

Ort: Evangelische Diakonie,  Christophstraße 31, 88662 Überlingen. Zeit: Samstag, 5.11.2016, 10-13 Uhr und 15-18 Uhr. Am Sonntag, 6.11.2016, 10-13 Uhr.


Unser Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Engen

Am Samstag, 26.11.2016, 11 - 21 Uhr und am Sonntag, 27.11.2016, 11 - 18 Uhr haben wir einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Engen, freuen uns über Gespräche und verteilen Flyer gegen die zahlreichen Waffenfabriken (Rheinmetall, Airbus, Diehl-Defence, Krauss-Maffei Wegmann und andere) am Bodensee.


27.11.2016, Gottesdienst mit Diskussion über Rüstungsfirmen

Gottesdienst in der Christuskirche, Pflegstraße 32, 86609 Donauwörth. Thema “Rüsten für den Frieden?” Mit Podiumsdiskussion: Ein Vertreter von "Keine Waffen vom Bodensee e.V." gegen einen Vertreter des Militärs. Nach dem Gottesdienst: kleiner Imbiss im Gemeindehaus. Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Donauwörth, www.donauwoerth-evangelisch.de


9.12.2016: Die Waffen-Weihnachtsfeier

Zum Freitag, den 9.12.2016, lud der Diehl-Konzern seine Überlinger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Weihnachtsfeier in den Kursaal. Er ist der größte Arbeitgeber in Überlingen. Er gibt aber nicht nur Arbeit sondern füttert auch die Kriegsherren der Welt mit immer effizienteren und raffinierteren Waffensystemen. Wir vier Überlinger Bürger zeigten auf zwei Stoffbahnen den herbeiströmenden, z.T. festlich gekleideten Damen und Herren der Firma zwei Zitate als Einstimmung auf das Christfest: „Christen bauen keine Waffen“ lautete das eine; ein Ausspruch von Papst Franziskus im Jahr 2015. Das zweite Zitat war aus der Bibel entnommen: „Siehe, ich verkünde Euch große Freude … Frieden auf Erden…“


Aktuell: Rüstungsgegner spenden für Syrien-Kriegsopfer: Die Wunden heilen helfen, die auch deutsche Waffen und Rüstungsgüter im Syrienkrieg Menschen zufügen, war das Motiv für eine 4-stellige Euro-Spende von Mitgliedern des Vereins "Keine Waffen vom Bodensee (KWvB)e.V.", an Dr. Adnan Wahhoud aus Lindau... (weiter)

Postkartenidylle

Der Bodensee ist schön, und so denkt kaum jemand an die Opfer. Man sieht die Toten nicht. Man hört die Schreie der Verletzten nicht.

In einem alten Buch steht: "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind." Weiter