Es ist nicht so leicht, zwanzig Menschen mit einem Küchenmesser umzubringen. Aber es ist leicht, zwangzig Menschen mit einem Maschinengewehr umzubringen.

"Auch mit einem Messer kann man einen andern Menschen töten!"

Einerseits stimmt das. Schwere Diesel-Motoren kann man in Lokomotiven einsetzen, aber auch in Kriegsschiffe. Satelliten kann man für zivile Zwecke einsetzen, aber auch zu militärischen."

Aber hat also eine Firma wirklich keinen Einfluss darauf, ob ihre Produkte (Motoren, Computer...) militärisch oder zivil eingesetzt werden?

Behauptung: Eine Firma, die mit offenen Augen hinschaut, erkennt sehr gut, ob ein Kunde die Ware militärisch oder zivil einsetzt, ob ein Kunde die Ware an Drittstaaten weiterverkaufen möchte oder nicht...

Frage an Chefs und Manager: Wäre es nicht für das Ansehen einer Firma förderlich, wenn sie sich dann "rüstungsfreie" Firma darstellen könnte? Wäre es dann nicht einfachen, Freunden und Bekannten zu erklären, an was man in der Firma arbeitet?

Frage an die Gewerkschaft: Ist es richtig, alle Schuld den Chefs zuzuschieben? Nach dem Motto "Wir als Belegschaft können leider nicht über die Firmenpolitik entscheiden."

Vorschlag: Ein paar Arbeiter und Angestellte könnten gemeinsam zur Firmenleitung gehen. Gemeinsam könnte man bitten: "Keine Rüstungsproduktion! Wir wollen nur noch zivile Waren herstellen!"

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Der Bodensee ist schön. Geld ist vorhanden...

...und so denkt kaum jemand an die Opfer. Man sieht die Toten nicht. Man hört die Schreie der Verletzten nicht. Aber in einem alten Buch steht: "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind." Weiter